Heimatmuseum - Gemeinde Borsdorf

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Heimatmuseum

Das Heimatmuseum Borsdorf

befindet sich im ehemals für den Hirten des alten Dorfes errichteten, nunmehr ältesten Borsdorfer Wohnhaus.

jetzt:
Leipziger Straße Nr. 5.

Haus und Hof übergab nach umfangreicher Sanierung die Gemeinde im Jahr 1996 dem Heimatverein für Borsdorf und Zweenfurth e.V. unbefristet zur Verwaltung und zur Nutzung als Heimatmuseum.
Vorsitzender des Heimatvereins für Borsdorf und Zweenfurth ist
Andreas Damm, Tel.: 034291 / 22912

Geöffnet ist das Museum: freitags 16.00 bis 18.00 Uhr

Für Auskünfte stehen sachkundige Heimatfreunde zur Verfügung.
Sonderführungen für Klassentreffen, auswärtige Besucher etc. sind vereinbar.

Der Eintritt ist frei.

Museumsleiter ist
Christoph Eckelt, Tel.: 0341 / 9115578
Zum Kreis der ehrenamtlich für die Geschichtsaufarbeitung bzw. -forschung tätigen Mitarbeiter gehören Lorenz Uhlmann, Eckhard Uhlig, Olaf Beyer, Detlef Kupfer und Brigitte Lepschy.

Besonderheit des Museums:
Im Unterschied zum oft recht universellen Charakter vieler Heimatmuseen, möchte das Heimatmuseum Borsdorf ausschließlich eigene Orts- bzw. Regionalgeschichte verdeutlichen helfen. Der Betrachtung unterzogen sind die Entwicklungen der Ortslagen
Borsdorf, Zweenfurth, Panitzsch und Cunnersdorf.

In diesem Sinne versteht sich das Museum

  • als Sammel- und Bewahrstätte für Zeitzeugisse in gegenständlicher und dokumentarischer Form,

  • als Stätte der Forschung zu geschichtlichen Themen und

  • als Bildungsstätte für an Heimatgeschichte interessierter und zu diesem Thema Fragen stellender Bürger.


Gepflegt wird die Verbindung

  • zum hiesigen Freien Gymnasium und

  • zu den Archiven, Bibliotheken, Museen und Heimatstuben der umliegenden Städte und Gemeinden.


Regelmäßig stattfindende Sonderausstellungen ergänzen den ständigen Ausstellungsbestand.


Für die Präsentation der gewonnenen Erkenntnisse hat sich die Verwendung großer, schwenkbar angeordneter Schautafeln bewährt: Der Betrachter steht thematischen Darstellungen auf einer Gesamtfläche von über 200 m² gegenüber.

Zu verfolgen ist Borsdorfs Weg vom einstigen Weiler im Parthebogen, welcher Jahrhunderte lang von wenigen Bauernhöfen und Häusleranwesen gebildet war, zur bevorzugten Vorortsiedlung für Leipziger Wohlstandsbürger. Die Zeiten des Eisenbahnbaues und die der großen Industrien rücken ebenso ins Blickfeld wie das Leben der Dorfbewohner in Kriegs- und Friedenszeiten.
Vorgestellt werden Lehrer, Chronisten, Ärzte, Künstler, Polizisten, Bürgermeister, Kaufleute, Bauern und Bürger wie du und ich aus allen Zeiten. Der gebürtige Bewohner vermag sich angesichts der alten Bilder deutlicher seiner Kindertage zu erinnern, der Zugezogene wird seine neue Heimat als einen besonderen Ort verstehen und der vorüber ziehende Fremde erfährt, dass er ein Stück auf der uralten Handelsstraße, der Via Regia unterwegs war, bevor er zu unserem Heimatmuseum fand.

C. E.

 
 
 
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