Kunst im Rathaus - Gemeinde Borsdorf

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KULTUR
 
 

Kunst im Rathaus

 
 

Die Ausstellung ist noch bis 22.11.2019 während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zu sehen!

Der Kaiser hat abgedankt! – Wenn ein Weltreich zerfällt –


Als vor fünf Jahren, Anlass war der Beginn des I. Weltkrieges 1914 vor 100 Jahren, eine Ausstellung unter „Federführung“ von Christoph Eckelt im Hirtenhaus vorgestellt wurde, war die Resonanz  für diese außergewöhnliche Ausstellung sehr groß.
Unter anderem wurde in der LVZ vom August, September und Oktober 2014 das Arrangement und das Bemühen des Heimatvereins gewürdigt, deutsche Geschichte in Bezug zur Heimatgeschichte darzustellen.  Erst Jahre später erfuhr ich vom Archivar und Ortschronisten Andreas Klöthe aus Naunhof von der großartigen Ausstellung in Borsdorf. Sie war letztlich für ihn Anregung, eine Dokumentation zum I. Weltkrieg für die Stadt Naunhof und deren  Ortsteile zu erstellen. Heute sind die Ergebnisse der Forschungsarbeit in drei dicken Ordnern zu bestaunen.
Beim Sommerfest des Heimatvereins 2018 erfuhr ich, dass eine neue Ausstellung das Ende des I. Weltkrieges und deren Folgen zum Inhalt sein wird. Die Vorbereitungen dafür sollten mit dem Jahreswechsel abgeschlossen sein und im Frühjahr 2019 die Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Leider ist diese Ausstellung unvollendet geblieben, da plötzlich und unerwartet am Reformationstag 2018 der Vorsitzende des Heimatvereins für Borsdorf und Zweenfurth e.V., Herr Christoph Eckelt, verstarb.
Bei zwei Tafeln haben Heimatfreunde ihre  persönlichen Archive geöffnet, um die Ausstellung zu ergänzen.

Die Tafel von Michael Peukert zeigt, wie sich das Leben seiner Familie in Borsdorf durch die Ereignisse ändert. Fotos und Dokumente geben einen einmaligen Einblick in die Verhältnisse der damaligen Zeit.
Die Tafel von Eckhard Uhlig aus Zweenfurth mit dem Titel:“…und der Beuchaer Pfarrer schrieb ins Kirchenbuch:“ berichtet hautnah über die revolutionären Ereignisse in Borsdorf, die im Zusammenhang mit dem verlorenen Krieg entstanden.

Nicht nur für Heimatinteressierte, sondern auch für Schulen und Einrichtungen von Borsdorf eine einmalige Möglichkeit, Geschichte „vor Ort“ zu erleben.
(Mathias Bräuer, Machern)



 
 
 
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