Termine - Gemeinde Borsdorf

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Termine 2018

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Eingebettet zwischen zwei Regentage hatten wir am 01. Dezember ein Kaiserwetter für unseren 14. Borsdorfer Weihnachtsmarkt auf einem neugestalteten Rathausvorplatz, in der Mitte mit einem phänomenalen Weihnachtsbaum.

Nachdem gegen 14:00 Uhr der Weihnachtsmann zünftig mit der Kutsche ankam – mit einem riesigen Sack voller Süßigkeiten für Groß und Klein … -, eröffneten  Bürgermeister Ludwig Martin und Pfarrer Enge den Marktplatz und weihten den neuen Platz mit einer, auf der Mitte der Straße befindlichen und eingelassenen, Platte, auf der das Jahr der Erneuerung 2018 festgehalten ist, ein.
Im Anschluss erfreuten die Kinder der Borsdorfer Kita-und Horteinrichtungen, Gymnasiasten, Sänger der Diakonie, die Partheplautzer und die Bläser der emk mit selbst zusammengestellten Programmen und Vorträgen die Besucher des Weihnachtsmarktes. Und wenn auch  so manche kleinen Künstler vorher unwahrscheinlich aufgeregt waren… sie haben es ganz toll gemacht und durften sich dafür auch alle an den Süßigkeiten vom Weihnachtsmann laben.

Was schon zu einer guten Tradition geworden ist, viele örtliche Händler, Einrichtungen, die Borsdorfer Feuerwehr, Sportvereine, die Schlepperfreunde, Parteien und und und konnten sich in, vom örtlichen Bauhof zur Verfügung gestellten, festlich geschmückten Buden präsentieren und ihre Ware feilbieten.
Auch der Glühweingenuss und andere typische weihnachtliche Leckerbissen kamen  ganz und gar nicht zu kurz.
Die Ausstellung um Heimatforscher G. Otto, in der es um Eisenbahnen und Gesellschaftsspiele ging, rundete die ganze Sache vortrefflich ab.
Alles in allem ein gelungener schöner Nachmittag!

(Fotos: Rolf Isler, Text: GV)

 
 

23.12.2018: Panitzsch(er)leben – gestern-heute-morgen e.V. lädt ein zum
1. Advents- und Weihnachtsliedersingen unter einem guten Stern  


Gemeinsam singen verbindet – Singen Sie mit!
Der erst im Januar 2018 gegründete Verein „Panitzsch(er)leben – gestern – heute – morgen e.V.“ blickt zurück auf ein erfolgreiches, erstes Jahr mit einigen Höhepunkten, wie der Sommerfilmnacht an der Parkbühne in Panitzsch und dem Historischen Dorfspaziergang.
Die Besucherresonanz war überwältigend, und die positive Stimmung hat das Leben in unserem Ort bereichert.
Zum Jahresabschluss soll dies nun mit einem Advents- und Weihnachtsliedersingen an der Parkbühne in Panitzsch fortgesetzt werden. Zugleich freut sich der Verein auf ein spannendes neues Jahr mit interessanten Projekten und Ideen.
Am Tag vor dem Heiligen Abend soll aber für einen kleinen Augenblick innegehalten werden. Dazu sind nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern alle Menschen eingeladen, die Freude am gemeinsamen Singen haben und so den vierten Adventssonntag im wahrsten Sinne des Wortes ausklingen lassen wollen.

(Henning Schmidt)



 
 

Das Heimatmuseum gibt bekannt, dass es auch in diesem Jahr eine Weihnachtsausstellung geben wird. Gezeigt werden Schwibbögen aller Größen und Diarahma Zinnfiguren, gefertigt von Herrn Schödl aus Borsdorf. Gerne können Sie das Heimatmuseum dazu ab 01.12.2018 besuchen und staunen.




 
 


Rede zum Volkstrauertag am 18.11.2018

Anrede

Jedes Jahr in der dunklen Zeit erinnern wir uns am Volkstrauertag der Toten, die durch die Weltkriege und in ihnen den Tod erlitten haben.  
Der diesjährige Volkstrauertag findet eine Woche nach dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges statt. 17 Millionen Menschen ließen in den Völkerschlachten zwischen 1914 und 1918 ihr Leben, die großen Kriegsgräberstätten in vielen Teilen Europas zeugen davon.  

Wir zählen die Opfer, aber die Summen übersteigen unser Vorstellungsvermögen. Und dabei künden doch die Zahlen von Menschen, die alle unverwechselbar waren, ihre Stimme, ihr Lachen, ihr Angesicht: Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern, Väter und Mütter.   

Wir sollen und wollen diese Toten ehren, die sehr oft nicht freiwillig das Opfer ihres Lebens gebracht haben. Was sie gedacht oder gefühlt haben, was sie bewegt und motiviert hat, wissen wir meistens nicht. Unser Gedenken hängt auch nicht davon ab, ob wir Ihren Vorstellungen oder Gefühlen zustimmen. Es ehrt vielmehr das Leid, das Opfer, das Unglück, das sie tragen mussten, und es ehrt darin prinzipiell die Würde und die Unersetzbarkeit ihrer Person.  

Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt ist nicht allein ein privates Bedürfnis der Familien und der Freunde. Die Erinnerung geht unser ganzes Volk an und hilft ihm. Es sagt viel über uns aus, wie wir unsere Toten behandeln.

Am 11. November 1918 kam diese Katastrophe an ihr Ende. Aber: die Ruhe nach dem Sturm war, wie wir heute wissen, die Ruhe vor dem Sturm, der gut 20 Jahre später ein Vierfaches an Menschenleben kostete. Wie konnte das geschehen.  Man war sich in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg doch bewusst, wie viele Opfer er gekostet, wie viel Elend er angerichtet hatte. Die Toten waren nicht vergessen. Ihrer wurde gedacht, der Volkstrauertag, den es seit 1922 gibt, selbst zeugt davon.

Wie konnte es auch geschehen, dass sich schnell nach dem Ersten Weltkrieg in vielen Staaten Europas autoritäre und diktatorische Regime etablieren konnten.

Die Nazis begannen sofort nach ihrer Machtübernahme, den Angriff und Vernichtungskrieg zu planen, den sie dann 1939 mit dem Überfall auf Polen auslösten. Die Opfer des Ersten Weltkriegs hielten sie und die vielen Deutschen, von denen sie unterstützt wurden, davon nicht ab. Im Gegenteil: Sie nahmen die Gefallenen als Rechtfertigung für eine „Vergeltung“, verklärten sie zu Helden und schufen so eine mentale Basis für ihre kriegerische Rhetorik, der der Krieg dann auf dem Fuß folgte.

Das mahnt uns heute, aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken, ihren Tod aber in einen historischen Kontext zu stellen und die Lektion der Geschichte zu lernen und zu lehren. Nur Versöhnung, Kooperation und Verständigung schaffen einen dauerhaften Frieden. Glücklicherweise durften wir diese Erfahrung in den letzten gut 70 Jahren, der längsten Friedensperiode in der europäischen Geschichte, machen. Diese Errungenschaft müssen wir bewusst machen und bewahren, gerade in Zeiten, in denen der Chauvinismus zunimmt und nationalistisch-fremdenfeindliche Parolen in den öffentlichen Raum vordringen.  

Ich glaube dennoch: Unser Kontinent Europa hat Antworten gefunden und kann ein Beispiel geben dafür, wie sich der Frieden gewinnen lässt statt bloß ein weiterer Krieg, und wie eine Friedensordnung entsteht, an der Generation um Generation weiterbauen kann. Für mich ist die europäische Union die Idee einer Friedensordnung. Diese Idee verbindet Freiheit und ein friedliches Aufbauwerk, durch das unsere heutige wirtschaftliche Kraft überhaupt erst möglich geworden ist, mit Solidarität im Innern und nach außen.

Wir sollten uns von Zeit zu Zeit auf die Anfänge dessen besinnen, was uns Europäern heute selbstverständlich erscheint und worauf wir nach meinem Eindruck leider öfter im Kleinen schimpfen als im Großen stolz sind. Unser Kontinent lag noch in Trümmern, als die ersten Pläne für eine Gemeinschaft freier Nationen entwickelt wurden. Unsere Völker standen sich noch voller Misstrauen gegenüber, als ihre Politiker einander die Hand reichten. Und die materielle Not war noch groß, als die Westeuropäer sich schworen: wir trachten nicht mehr bloß nach unserem eigenen Vorteil, wir bauen gemeinsam etwas Besseres auf.

Dieser Entschluss war erfolgreich, er hat unsere Freiheit gesichert und uns Wohlstand gebracht, und bisher hat auch eine Generation nach der anderen diesen Fortschritt verstanden, bewahrt und ausgebaut. Und den Vätern Europas wie Charles de Gaulle und Konrad Adenauer war von Anfang an besonders wichtig: die jungen Leute für Europa zu begeistern und zu gewinnen, sie zueinander zu bringen in Europa und sie erkennen zu lassen, wie viele Gemeinsamkeiten sie haben - und wie viele Aufgaben, die das Glück des gemeinsamen Gelingens bergen.
Beispielhaft sei hier angeführt, dass der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu diesem Miteinander der Jugend einen unschätzbaren Beitrag geleistet hat und noch leistet. Er führt junge Menschen aus ganz Europa zusammen. Gemeinsam pflegen sie Kriegsgräber. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war das für viele Jugendliche der erste Kontakt mit dem Ausland, mit Gleichaltrigen dort. So konnten sie lernen, wie ähnlich sie einander sind, wie viel Gemeinsamkeit der Hoffnungen und Wünsche es zwischen jungen Menschen gibt. Das ist gelebte Versöhnung.   

Wenn der Zusammenklang von friedlichem Aufbau, gegenseitigem Vertrauen und Generationen übergreifendem Engagement gelingt, dann haben wir die Chance, den Teufelskreis immer neuer Kriege und bewaffneter Konflikte endlich zu durchbrechen.

Der Volkstrauertag ist ein Tag des Gedenkens, der stillen Einkehr und der Trauer, aber er ist auch ein Tag der kritischen Reflexion, der Immunisierung gegen billige Parolen, die Menschen anderer Herkunft, Religion oder Hautfarbe abwerten. Er ist ein Tag des Engagements für ein Gelingen des Miteinander in Europa.

Das bringt uns keinen einzigen Gefallenen zurück, aber es kann verhindern, dass die nächste Generation wiederum Gefallene beklagen muss.

Ich denke, das ist es wert, sich dafür, jeder an seinem Platz und mit seinen Möglichkeiten, einzusetzen.


(Olaf Bendrat)


Totengedenken

Wir denken heute
an die Opfer von Gewalt und Krieg,
an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken
der Soldaten, die in den Weltkriegen starben,
der Menschen, die durch Kriegshand¬lungen oder
danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und
Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer,
die verfolgt und getötet wurden,
weil sie einem anderen Volk angehörten,
einer anderen Rasse zugerechnet wurden,
Teil einer Minderheit waren oder deren Leben
wegen einer Krankheit oder Behinderung
als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer,
die ums Leben kamen, weil sie Widerstand
gegen Gewaltherrschaft geleistet haben,
und derer, die den Tod fanden, weil sie an
ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern
um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage,
um die Opfer von Terrorismus und
politischer Verfolgung,
um die Bundeswehrsoldaten und
anderen Einsatzkräfte,
die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer,
die bei uns durch Hass und Gewalt gegen
Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen,
die Leid tragen um die Toten und
teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der
Hoffnung auf Versöhnung unter den
Menschen und Völkern,
und unsere Verantwortung gilt dem
Frieden unter den Menschen zu Hause
und in der ganzen Welt.  


 
 


Panitzsch on Tour – ein Dorf war unterwegs

Mehr und mehr Menschen  füllten am 10. November gegen 15.00 Uhr den Platz vor der Panitzscher Feuerwehr. Über 200 Interessierte waren  zum angekündigten historischen Ortsspaziergang gekommen. Vorsorglich hatte sich der Verein „Panitzsch(er)leben e.V.  bereits auf drei Gruppen vorbereitet. Der Andrang an Wissensdurstigen überstieg jedoch alle Erwartungen.
Die drei Gästeführer Sylvia Stein, Peter Reinecke und Gerhard Otto in ihren historischen Kostümen begeisterten bei  ihren Rundgängen auf souveräne und humorvolle Art.  Was war da nicht alles zu erfahren! Und man kam ins Gespräch mit den Leuten –Alt-Panitzscher steuerten ihrerseits auch noch interessante Begebenheiten bei. So outete sich beispielsweise eine ältere Panitzscherin als ehemalige Vorsitzende der Kinder-LPG „Pawel Popowitsch“ und berichtete vom Schweine-Füttern bis zu den einwöchigen Fernseh-Aufnahmen. Ebenso interessant der Panitzscher „Brühl“, dessen Grundstück beim Glücksspiel erworben wurde und wegen seiner drei Geschäfte zum Brühl von Panitzsch wurde.
Über den Hirschwinkel, wo sich einst die Gaststätte „Zum Hirsch“ befand, ging es hinauf zum Schmidtschen Hof, der die Spaziergänger herzlich willkommen hieß.  Dort gab es eine erste kleine Stärkung, liebevoll vorbereitet von den Vereinsmitgliedern. Die „Liedertafel Panitzsch“ in aktueller Besetzung von 2018 lud mit  schwungvollen Ständchen zum Verweilen ein.
Unglaublich, wie viele Gaststätten und Tankstellen dieses kleine Dorf mit seinen damals ca. 700 Einwohnern hatte. An der Panitzscher Parkbühne wurden die Dorfwanderer bereits von Erna erwartet, die wie immer den neuesten Klatsch und Tratsch loswerden wollte. Und das konnte sich hören lassen! War doch von einem Beschluss zur Beantragung von Fördermitteln für eine Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau der Parkbühne die Rede, der letzte Woche im Gemeinderat in Borsdorf einstimmig gefasst wurde.
Noch einmal gestärkt ging es dann schließlich zur historischen Trabrennbahn, wo Peter Reinecke  interessante Fakten über deren vielfältige Nutzung vom Bau 1928 bis in die heutige Zeit zu berichten hatte. Es begann zu dämmern, leichter Nebel und Kühle zogen über den Platz. Da kamen Glühwein und Bratwurst gerade recht und der Tag konnte bei fröhlichem gemeinsamen Gesang mit den Sängern der Liedertafel ausklingen.
Eine rundum gelungene Veranstaltung mit durchweg positiven Meinungen und viel Lob an die Organisatoren vom Verein.  Eine ältere Dame meinte ganz begeistert: „Es passiert was in Panitzsch. Hier haben sich Leute gefunden, die zusammen was bewegen wollen für den Ort, das ist ein großes Glück. Ich habe heute Sachen erfahren, die ich nicht wusste und ich bin in Panitzsch geboren.“

Christine Damm                                   Informationen zum Verein s.     www.panitzsch-er-leben.de
(Bilder: A. Bäzold, K. Dittrich und T. Schmidt)


 
 
 
 
 


Grundschule Borsdorf/ OT Panitzsch:
Am 15.12.2018 16:00 Uhr geben die Partheplautzer ihr diesjähriges Adventskonzert in der GS Borsdorf. Sie sind herzlich eingeladen!



allgemeine Termine:

Borsdorfer Literaturstammtisch
Wann:
jeden zweiten Montag im Monat, 19.00 Uhr
Wo: Gemeindebibliothek Borsdorf, August-Bebel-Str. 1
weitere Infos

Dezemberstammtisch der Literaturfreunde



Volkshochschule Muldental: Sportangebote im Spiegelsaal In Borsdorf

(Trainingsraum in der neuen Sporthalle, Güterladestrasse)
weitere Informationen zu den unterschiedlichen Kursen unter
www.vhs-muldental.de
Bitte beachten: im Programmheft steht noch das Jugendzentrum als Kursort

Dienstag, 13.30 Uhr (Beginn 28.8.)                 Qi Gong für Anfänger   
Dienstag, 16.30 und 17.30 Uhr (Beginn 21.8.)   Pilates   

Mittwoch, 20.00 Uhr (Beginn 15.8.)                  Hatha Yoga    

Donnerstag, 17.00 und 18.15 Uhr                    Fitnessmix  
Donnerstag, 19.45 Uhr (Beginn 30.8.)              TanzWorkout
  
Freitag, 18.00 Uhr (Beginn 7.9. )                     Cardio Kraft Mix







 
 
 
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